Das Hormon Testosteron als Potenzmittel

Testosteron und Östrogen

Das bekannteste männliche Hormon ist Testosteron. Das bekannteste Hormon, dass der Frau zugeschrieben wird, ist Östrogen. Testosteron hat tatsächlich entscheidenden Einfluß auf die Männlichkeit, die Entwicklung in der Jugend und die Ausbildung der Geschlechtsorgane in der Pubertät. Ebenso wirkt Testosteron auf die Potenz und das sexuelle Verlangen des Mannes im Allgemeinen. Das Hormon Testosteron wirkt dabei nicht nur auf die Lust (als Aphrodisiakum), sondern auch wirksam für die eigentliche Auslösung der Erektion.

Wer zu wenig Testosteron im Blut hat, dem kann von Aussen (also über Spritzen) Testosteron verabreicht werden. Testosteron sagt man nach, dass es nicht nur die Libido, sondern auch die gesamte körperliche und geistige Verfassung verbessert. Aber auch das weibliche Hormon „Östrogen“ hat viel mit der Lust zu tun.

Hormonhaushalt – Testosteronspiegel im Alter

Wer jung ist, ahnt es noch nicht. Aber ab cirka dem 40ten Lebensjahr setzt ein Rückgang freien Testosterons im männlichen Körper ein. Sexuelle Reize, eine schöne Frau in sexy Kleidung, bringen Mann nicht mehr so in Wallung wie mit Anfang 20. Man nennt dieses Stadium „Andropause“. Manche Ärzte vergleichen dies mit der Menopause der Frau, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Bei der Frau fällt die Hormonproduktion an Östrogen innerhalb von 2-3 Jahren fast auf Null. Beim Mann sinde es viele Jahre (rund 20), in denen die Produktion des Hormons Testosteron langsam und stetig abnimmt. Eine unangenehme Nebenwirkung der Senkung von Testosteronspiegel bzw. Östrogenspiegel bei Mann und bei der Frau ist die Zunahme an Gewicht – an Körperfett. Auch Herz-Kreislauferkrankungen nehmen zu, die Belastbarkeit (psychisch und körperlich) nehmen ab.

Auch das Krebsrisiko nimmt beim Mann mit der Andropause zu (speziell Prostatakrebs) und bei der Frau nimmt das Brustkrebsrisiko in Folge der Menopause zu.

Testosteron und die Erektionsfähigkeit

Bis in die 1990er Jahre war man der Meinung, dass Testosteron lediglich die Libido beeinflusst, aber nicht die körperliche Erektionsfähigkeit. Mittlerweile ist aber wissenschaftlich nachgewiesen, dass Testosteron des Enzym Stickoxid-Synthetase in den Schwellkörpern aktiviert. Dieses Enzym ist neben der Aminosäure L-Arginin für die Bildung von Stickoxid notwendig, dass für eine Erektion unverzichtbar ist. Je mehr Stickoxid produziert werden kann (insbesondere durch Produktion aus L-Arginin mittels der Enzyme und unter Beihilfe von Testosteron) bz. je weniger Stickoxid abgebaut wird (durch Viagra = Wirkstoff Sildenafil), desto besser ist die Erektionsfähigkeit des Mannes.

Testosteron Wirkungen

Testosteron wirk aber nicht nur auf die Potenz und Libido, es hat auch weitere, in Grenzen durchaus wünschenswerte Wirkungen:

  • Testosteron erhöht die Aggressivität, Mann fühlt sich selbstsicherer
  • Testosteron erhellt die Stimmung, Mann fühlt sich insgesamt besser
  • Konzentration und Gedächtnis sollen verbessert werden
  • Bart- und Körperhaarwuchs werden angeregt. Übrigens NICHT das Wachstum der Kopfbehaarung!
  • Körperfett wird vermindert, die Knochendichte erhöht.
  • Das Muskelwachstum wird durch Testosteron angeregt – deshalb steht Testosteron auf der Dopingliste.

All das hört sich erstmal so toll an, dass Sie am liebsten gleich Testosteron spritzen würden? Finger weg, denn das Hormon Testosteron ist extrem schwierig zu dosieren und hat erhebliche Risiken und Nebenwirkungen. Dazu in Kürze mehr.