Viagra Alternativen

Viagra Alternativen im Überblick

Viagra Alternativen

Viele Männer können oder wollen aufgrund der Wechsel- und Nebenwirkungen der synthetisch hergestellten Potenzmittel nicht zu diesen greifen. Einige Herz-Kreislauf-Erkrankungen beispielsweise schliessen die sogenannten PDE5-Hemmer aus. Denn die Wirkstoffe der PDE5-Hemmer, also Sildenafil, Tadalafil  und Vardenafil, haben starke Auswirkungen auf das Kreislaufsystem des Körpers. Auch Menschen mit Augenerkrankungen sollten auf Viagra und Generika verzichten. Bluthochdruck und Diabetes müssen in diesem Zusammenhang mit der Einnahme von Viagra ebenfalls vom behandelnden Arzt genau abgewägt werden.

Andere Männer verzichten auf Viagra und Co, weil sie den Gang zum Arzt scheuen. Ich halte das für falsch, und die Untersuchung bei erektiler Dysfunktion ist gar nicht so schlimm. Aber OK, jeder wie er mag. Wer also nicht zum Arzt gehen will und seine leichte bis mittlere erektilen Dysfunktion dauerhaft behandeln will, der ist trotzdem nicht hilflos. In diesem Fall bietet sich ein natürliches Potenzmittel wie L-Arginin an, womit ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht habe. Aber es gibt noch weitere Alternativen zu Viagra auf die ich kurz eingehen möchte.

Natürliche Potenzmittel

Natürliche Potenzmittel sind aufgrund der Nebenwirkungen der synthetisch hergestellten Potenzmittel hoch im Kurs. Immer mehr Männer streben eine nachhaltige Steigerung ihrer Potenz an. Wobei eine Kombination mit PDE5-Hemmern bei Bedarf problemlos möglich ist – allerdings muss Mann dann sehr vorsichtig mit der Dosierung sein. Bei einer Kombination muss man die Dosis der PDE5-Hemmer erheblich reduzieren, um so die Wirkung nicht zu stark werden zu lassen. Das muss auf jeden Fall beachtet werden! Bei den meisten natürlichen Potenzmitteln ist es notwendig, diese über einen Zeitraum von einigen Wochen einzunehmen um eine positive Wirkung auf die Erektion erzielen zu können.

Viele Männer scheuen den Gang zum Arzt. Ein großer Vorteil der natürlichen Potenzmittel besteht darin, dass diese als Nahrungsergänzungsmittel gelten und daher rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden können. Die Wirkstoffe natürlicher Potenzmittel sind oft pflanzliche Aphrodisiaka oder Aminosäuren. Aphrodisiaka haben dabei eher einen luststeigernden Effekt, hingegen Aminosäuren auf eine bessere Erektion abzielen. Die wohl bekannteste weil erfolgreichste Aminosäure zur Steigerung der Potenz ist übrigens L-Arginin.

Die Penispumpe

Obwohl oft belächelt stellt die Penispumpe eine effektive Maßnahme dar um eine garantierte Erektion zu erzeugen. Anwendung findet die Penispumpe bei Männern, die an einer sehr starken erektilen Dysfunktion oder gar an Impotenz leiden. Denn mit Hilfe der Penispumpe lässt sich praktisch immer eine Erektion hervorrufen. Die Pumpe wird dabei über den Penis gestülpt, durch Pumpen wird ein Unterdruck erzeugt, so dass das Blut in die Schwellkörper fliessen kann. Die Penispumpe ist somit eine mögliche Alternative zu medikamentöser Behandlung mit Potenzmitteln. Die Implantation einer Penisprothese kann ebenfalls durch Einsatz der Penispumpe vermieden werden. Hier finden Sie einen kleinen Penispumpen Vergleich.

Ein Nachteil bei Verwendung einer Penispumpe besteht darin, dass die Pumpe während bzw. vor des Liebesspieles benutzt werden muss. Das ist vermutlich einer der Gründe dafür, dass die Penispumpe im Vergleich zu Viagra oder natürlichen Potenzmitteln relativ selten Anwendung findet. Ich persönlich würde nach Möglichkeit immer ein natürliches Potenzmittel vorziehen – mehr dazu in meinem Erfahrungsbericht zu Potenzproblemen.

Schwellkörperinjektion

Bei Nervenschäden oder anhaltender Impotenz stellt die Schwellkörperinjektion, auch als SKAT-Verfahren bekannt, eine wirkungsvolle Erektionshilfe dar. Bei dem SKAT-Verfahren wird der Wirkstoff Alprostadil in die Schwellkörper des Penis gespritzt. Durch die Verwendung einer sehr dünnen Nadel spürt man den Einstich kaum. Die Wirkung setzt nach etwa 10 Minuten ein. Die Injektion muss also unmittelbar vor dem Liebesakt erfolgen. Die korrekte Dosierung muss vor dem Einsatz in jedem Fall mit dem Arzt besprochen und ermittelt werden. Ansonsten droht ein Priapismus, also eine sehr lang anhaltende und schmerzvolle Dauererektion.

Achtung: Eine Erektion, die länger als vier Stunden andauert kann zu einer Zerstörung der Schwellkörper führen. In diesem Fall muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden!